Jubiläums-Jahr 2010
Liebe Freunde, Gäste und Mitglieder!
Lange liefen die Vorbereitungen zu unserem Jubiläumsfest, jedoch sind wir alle um ein vielfaches entschädigt worden. Unser Jubiläumswochende war ein Volltreffer, nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit dem Trommler- und Pfeiferkorps Eilendorf, ist uns dieses Fest gelungen.
Schon der Freitagabend, mit DJ Hans, erlebte guten Zuspruch. Leider hat die WM in Südafrika uns samstags einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht. Es nahmen weniger Solisten am Einzelwettstreit der Trommler- und Pfeifer teil, was wohl daran lag, dass um 16.00 Uhr das Deutschlandspiel gegen Argentinien vielen die Lust am musizieren genommen hatte.
Der anschließende Festabend war jedoch wieder ein "Renner". Pünkltlich mit dem Einmarsch des Festausschusses und den Ehrengästen begann der offizielle Teil des Abends. 2. Brudermeister Walter Koenig, der den 1. Brudermeister Hans-Jürgen Förster vertrat, eröffnete des Festabend mit der Begrüßung des Schirmherrn des Jubiläumsfestes, den Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen Herr Armin Laschet. Der Vizepräsident des Rheinischen Schützenbundes, Karl-Heinz van Eisern, war ebenfall unter den Ehrengästen, sowie die Europaabgeordnete Sabine Verheyen.
Die komunalpolitischen Vertreter Eilendorfs, an erster Stelle Bezirksbürgermeisterin Frau Elke Eschweiler, waren ebenfalls alle anwesend.
Der Schirmherr knüpfte in seiner Festrede an den stolzen Erfolg der Nationalmannschaft an und gab zum Ausdruck, dass beim Doppeljubiläum in Eilendorf ebenso der Teamgeist eine große Rolle spiele. Schützen seien etwas Besonderes, sie hätten eine Ehrung verdient.
Landesminister Laschet erinnerte an die Negativschlagzeilen nach dem Amoklauf in Winnenden. „Unsere Schützenvereine bieten der Jugend viel Verantwortung und auch Gemeinschaftssinn“, sagte er. 700 Jahre lang haben die Schützen Eilendorf geprägt, 100 Jahre lang hat es das Trommler- und Pfeiferkorps. Der Minister überreichte den Schützen die Ehrenplakette des Landes NRW als Zeichen dieser Anerkennung.
Gegenüber den 700 Jahre alten Schützen seien die Trommler und Pfeifer mit 100 Jahren geradezu jugendlich, stellte Elke Eschweiler fest. „Beide Vereine sind Vorreiter für Ihr Ministerium“, gab sie Laschet zu verstehen. Integration werde hier groß geschrieben, beide Vereine stünden für Heimat und Werte.
Einen ganz besonderen Dank erhielt der Vorsitzende des Festausschusses, Herr Peter Quadflieg. Walter Koenig bedankte sich herzlich, denn einen Festausschuß zu bilden ist nicht jedermanns Sache. Peter Quadflieg, war wohl an dieser Stelle der richtige Mann. Über Fünfundzwanzig Mitglieder, quer aus der Eilendorfer Bevölkerung und dem Eilendorefer Vereinsleben, zeugten von Interesse und Verbundenheit zu den beiden Jubilarvereinen.
An diesem Festabend hies es auch, Jubilare und verdiente Mitglieder zu ehren.
Schützenbruder Ralf Peters erhielt die silberne Ehrennadel des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften für 25-jährige Mitgliedschaft.
Mitglieddschaft ist nicht nur die Voraussetzung um eine Ehrung für besondere Verdienste zu erhalten. So war es an der Reihe, diejenigen zu Ehren die sich seit langen Jahren besonders um die Belange der Bruderschaft einsetzen.
An erster Stelle zu nennen ist unser Jungschütze Dennis Goebele. Der Junge Mann ist mit seinen 22 Jahren, ein Idealist in Sachen Schützen, schon als Diözesanprinz im Jahre 2002, ging er den Jugendlichen des Diözesanverbandes Aachen beispilehaft vorran. Im Schießsport steh er den älteren in nichts nach, hier ist er oft bei den Besten seiner Klasse. Aus diesem Grund erhilt er das Jugendverdienstabzeichen in Silber.
Ein Mann der seine Mitgliedschaft in unserer Bruderschaft nicht nur auf das bloße dabeisein beschränkt, sondern auch immer eine Anprechpartner inpuncto HIlfsbereitschaft ist, war dann an der Reihe seinen Dank vom Bund und unserer Bruderschaft zu erhalten. Der stv. Bezirksbundesmeister, Hans-Michael Doncks, zeichnete ihn mit dem Hohen Bruderschaftsorden des Bundes der HIstorischen Deutschen Schützenbruderschaften aus.
Ebefalls erhielt unser Hauptmann, Ralf Peters diese Auszeichnung, als Dank für seinen Einsatz für unsere Ideale. Ralf Peters ist Mitglied unserer Bruderschaft seit 1984. Er war von 1990 bis 1995 Schriftführer unserer Bruderschaft. Seit 2004 ist er kommandierender Hauptmann unserer Bruderschaft und führt uns bei den Festzügen an.
Der Fähnrich einer Schützenbruderschaft ist eine besondere Person im Verein. Er trägt die Vereinsfahne, das symbolische "Firmenzeichen" der Bruderschaft. An diesem Aushängeschild und dessen Träger, wird oftmals die Bruderschaft gemessen. Sein Verhalten bei den Umzügen oder den feierlichen Veranstaltungen in der Kirche und der Öffentlichkeit, ist immer korrekt und versinnbildlicht oftmals die Ideale und ethische Einstellung der Bruderschaft. Unser Fähnrich, Frank Kuntz, übernimmt diese Verantwortung seit 2003. Aus diesem Grunde wurde er auch mit dem Hohen Burderschaftsorden ausgezeichnet.
Der 2. Brudermeister, ist neben dem geschäftsführenden Vorstand derjenige, der die Verantwortung über die Bruderschaft mit übernimmt. Walter Koenig bekleidet dieses Amt schon seit 15 Jahren. Er nimmt sein Amt ernst, nicht um ein "Pöstchen" zu haben, nein, " ... der Sache entwegen..." steht er mit vollem Idealistmus hinter seinem Amt. Auch er erhielt als Dank für seinen Einsatz um unsere Ideale den Hohen Bruderschaftsorden.
Der offizelle Teil neigte sich dann dem Ende zu. Die Band FUNTIME-Musik heizte dann das Zelt ordentlich mit aktuellen Tophits ein. Die Jugendtanzgruppe der KG Niemer Narrenzunft bewies um ein weiters Mal sein Können. Bezirkbürgerneisterin Elke Eschweiler, lud die Tanzgruppe ein, beim CHIO 2010 in Aachen aufzutreten.
Wie vor 2 Jahren nahmen sich einige Mitglieder der Bruderschaft vor, das Unterhaltungsprogramm des Abends zu erweitern. Unter dem Motto "ZDF HItparade
mit Dieter-Thomas Heck" explodierte auf der Bühne eine "Knaller" nach dem andern. Ob "Cindy & Bert", " Drafi Deutscher", "Udo Jürgens", "Nena", "Marianne Rosenberg" oder "DJ Ötzi", für jedem war etwas dabei. Ein besonderer Gast an dem Abend war dann "Trude Herr", mit ihrem aufreizendem Charme wusste sie die Männer im Zelt zu begeistern, sie wollte keine
Schokolade, sie wollte einen Mann.
Das Zelt erbebte beim Finale, als dann die Schwestern von "Sister Act" in das Rampenlicht traten. Ihr besonnener Einzug verriet noch nicht welchen musikalischen
Leckerbissen sie darbieten werden. "I will follow him" sangen die lustigen Schwestern aus der "New Yorker Bronx", "Tim Toupet" alias Jens Jürgensen, Bandleader von FUNTIME-Musik, lud dann die "Künstler" auf der Bühne ein, ins Flugzeug zu steigen und mit ihm das "Fliegerlied" anzustimmen. Ein langer Tanzabend schloss sich dann den Auftritten an.
Eine kurze Nacht, ein früher Morgen, der Kirchgang stand an. In Beleitung des Oberbürgermeister der Stadt Aachen Herr Marcel Philip, des Diözesanbundesmeisters Wolfgang Genenger, Her Rudolf Henke MdB und den Mitgliedern des Festausschusses marschierten wir gemeinsam mit den Trommlern zu Kirchgang.
Hier erwartete Weihbischof Dr. Gerd Dicke die Festgemeinde zum Hochamt in der Pfarrkirche St. Severin. Mit ihrem Sologesang unterstrich Frau Irmgard Balduin die Besonderheit dieses Hochamtes. In seiner Prädigt unterstrich Weihbischof Dr. Dicke noch einmal die Wichtigkeit solcher Gemeinschaften, wie die beiden Vereine es darstellten, in der heutigen Gesellschaft.
Der große Festzug war dann der Höhepunkt an diesem Tag, angeführt durch die Ritterschaft des Eynevolkes, von Gut Hebscheid, bewegte sich der Festzug durch
die Straßen Eilendorfs. Unter den Ehrengästen waren der amtierende Europakönig Mario Geißler aus Leutesdorf, Bundes-könig des Jahres 2007 Frank Nowak, amtierender Diözesankönig von Aachen, Stefan Jüttemann. Diözesankönig 2002, DV-Essen, Werner Ruthkovski mit seiner Gattin Ortrud und viele weitere Ehrengäste.
Im anschl. nach dem Festzug begann auf dem Festplatz ein buntes Treiben.Ein Ehrenvogelschießen folgte. Die Königin des St.Hubertus Schützenbruderschaft Büsbach, Bärbel Schulz, war dann schließlich die Siegerin und durft die eigens angefertigte Ehrenscheibe ihr eigen nennen.




